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Grundwasser & Hydrogeologie

Aktualisierung und Erweiterung des GWN Viewers – Schaffung einer Schnittstelle und Integration von Wasserhaushaltsdaten für braunkohlegeprägte Gebiete aus KliWES 3.0

Bearbeitung: LfULG - Referat 43 Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser


Im Zuge der Weiterentwicklung des Wasserhaushaltsmodells im Projekt KliWES 3.0 (Klimawandel und Wasserhaushalt) werden auch die sächsischen Braunkohleregionen miteinbezogen. Diese Daten sollen in den GWN Viewer implementiert werden. Damit wird eine Auswertung von projizierten Modelldaten des Wasserhaushaltes für die Zukunft in den Braunkohleregionen ermöglicht.

Kontakt: kathleen.luenich@smekul.sachsen.de


Im aktuell bestehenden GWN Viewer sind Wasserhaushaltsergebnisse aus den Vorläuferprojekten KliWES 1.0 und KliWES 2.1 integriert. Diese enthalten allerdings keine Daten für die beiden Braunkohlenreviere in Mitteldeutschland und der Lausitz.

Kontakt: kathleen.luenich@smekul.sachsen.de


Der GWN Viewer soll im zweiten Quartal 2025 die Wasserhaushaltsdaten für die Bergbaugebiete aus dem Projekt Klimawandel und Wasserhaushalt (KliWES 3.0) enthalten.

Kontakt: kathleen.luenich@smekul.sachsen.de

Erarbeitung einer Arbeitshilfe zur Nutzung des GWN Viewers mit Anwendungshinwiesen und Hintergrundinformationen zum Umgang mit Klimaauswirkungen auf den Wasserhaushalt

Bearbeitung: LfULG - Referat 43 Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser


Ziel ist es, eine Arbeitshilfe für die Nutzung und Interpretation der Daten aus dem GWN Viewer und anderer Datenportale des Freistaats Sachsen zu erstellen. Sie soll bei der Beurteilung des zukünftigen verfügbaren Wasserdargebots z.B. zur Ausstellung von wasserrechtlichen Erlaubnissen unterstützen. In der Arbeitshilfe wird ein konkretes Beispiel aus dem Landkreis Bautzen aufbereitet. Sie soll auch für andere Landkreise anwendbar sein.

Kontakt: kathleen.luenich@smekul.sachsen.de
                beate.boehme@smekul.sachsen.de


Das online-Werkzeug GWN Viewer (GWN…Grundwasserneubildung) enthält eine Vielzahl an Daten aus dem Projekt KliWES zum Wasserhaushalt in Sachsen sowie Möglichkeiten zur Visualisierung dieser Daten. Aufgrund des umfangreichen Datenbestandes ist die sporadische Anwendung des Tools für viele Nutzer herausfordernd, jedoch grundlegend für die Bearbeitung wasserwirtschaftlicher Fragestellungen.  

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                beate.boehme@smekul.sachsen.de


Die Arbeitshilfe wird gemeinsam mit dem Landratsamt Bautzen entwickelt und soll bis Sommer 2025 zur Verfügung stehen.

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                beate.boehme@smekul.sachsen.de

Machbarkeitsstudie für die Nutzung aufbereiteter Abwässer als Brauchwasser am Beispiel des Landkreises Görlitz

Bearbeitung: LfULG - Referat 43 Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser


Ziel des Projektes ist die Prüfung der Bereitstellung und des Einsatzes aufbereiteter Abwässer kommunaler Kläranlagen definierter Qualitäten für industrielle Zwecke durch einen Abwasserverbund. Im Sinne einer Art „Wasserrecycling“ wird eine effiziente Nutzung der begrenzten natürlichen Wasserressourcen angestrebt. Eine besondere Herausforderung der Machbarkeitsstudie ist die Betrachtung mehrerer Abwasserlieferanten (Klärwerke) und die Verwendung ihrer Abwässer für unterschiedliche, zum aktuellen Zeitpunkt teilweise noch nicht genau definierbare Produktionsprozesse am Beispiel eines zukünftigen Industriegebietes am Standort Horka bzw. Niesky. Rechtliche Rahmenbedingungen einer Wasserwiederverwendung für industrielle Prozesse, für die landwirtschaftliche Bewässerung und für den Einsatz des aufbereiteten Abwassers als Löschwasser werden eruiert.

Im Ergebnis soll die Machbarkeit des Einsatzes aufbereiteter Abwässer im Industriegebiet bewertet werden.

Kontaktkathleen.luenich@smekul.sachsen.de
                beate.boehme@smekul.sachsen.de


Die verfügbaren Ressourcen des Oberflächen- und Grundwassers sind als wichtiger Standortfaktor maßgeblich für die Attraktivität einer Region bei industriellen Neuansiedlungen. Im Umgang mit den begrenzten Wasserressourcen besteht zum einen durch den Klimawandel, verbunden mit vermehrt auftretenden Extremsituationen, wie Starkniederschlägen, Hochwasser sowie Dürren und Niedrigwasser, erhöhter Handlungsdruck. Zum anderen ergeben sich mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung, dem damit einhergehenden Strukturwandel, der Notwendigkeit zur Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur sowie dem Erfordernis zur Umstellung der Energiesysteme auf regenerative Erzeugungsquellen wasserwirtschaftliche Herausforderungen in der Oberlausitz. Es gilt neue oder alternative Wasserdargebote aufzuzeigen, um den knapper werdenden Wasserressourcen und konkurrierenden Wassernutzungen zu begegnen und Optionen für eine nachhaltige Wassernutzung durch Wiederverwendung zu schaffen.

Kontaktkathleen.luenich@smekul.sachsen.de
                beate.boehme@smekul.sachsen.de


Das Fazit aus der Machbarkeitsstudie soll im Herbst 2025 vorliegen.

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                beate.boehme@smekul.sachsen.de

Kopplung von Grundwasserströmungs- und Bodenwasserhaushaltsmodellen als Bewirtschaftungsinstrument

Bearbeitung: LfULG - Referat 43 Siedlungswasserwirtschaft, Grundwasser


Zunächst erfolgt die Erarbeitung einer Übersicht zu bereits existierenden Softwareprodukten für Grundwasserströmungs- und Bodenwasserhaushaltsmodelle sowie den Möglichkeiten ihrer Kopplung. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Open Source-Produkten. Die recherchierten Softwareprodukte sollen im Weiteren anhand von Kriterien verglichen und bewertet werden. Im Fokus stehen hier insbesondere deren Anwendungsmöglichkeiten in den Bergbauregionen. Anschließend wird mit der jeweils als am besten geeigneten Software ein Testgebiet modelliert, um die einzelnen Module sowie die Kopplung der ausgewählten Softwareproduke zu erproben.

Ziel ist es eine Softwarelösung zu eruieren, welche langfristig für ein Bewirtschaftungsinstrument genutzt werden kann.

Kontakt: carolin.luebke@smekul.sachsen.de


Um die behördliche Abhängigkeit von Anbietern lizenzbasierter Modellsoftware zu verringern, ist es notwendig mit Open Source Software unabhängig und eigenständig Modellstrukturen und -werkzeuge zu entwickeln.

Kontakt: carolin.luebke@smekul.sachsen.de


Die Ergebnisse sollen bis zum zweiten Quartal 2026 zur Verfügung stehen.

Kontakt: carolin.luebke@smekul.sachsen.de

Ermittlung Nutzbarer Grundwasserdargebote im Mitteldeutschen Revier

Bearbeitung: LfULG - Referat 105 Hydrogeologie


Ziel ist die Entwicklung einer Verwaltungsanwendung für Wasserbehörden zur Ermittlung des nutzbaren Grundwasserdargebots im Rahmen von Genehmigungsverfahren zur Erteilung von Wasserrechten. Die Anwendung stellt keinen Ersatz für die Genehmigungsverfahren dar. Sie soll jedoch frühzeitig eine Abschätzung des vorhandenen und zukünftig nutzbaren Dargebotes liefern und somit die Abwägung erleichtern, ob das Genehmigungsverfahren Aussicht auf Erfolg hat, d.h. ob und in welchem Umfang ein Wasserrecht vergeben werden kann.


Fallende Grundwasserstände bedingt durch den Klimawandel und steigende Nutzungsansprüche für landwirtschaftliche Beregnungsmaßnahmen sowie private und öffentliche Brauchwassernutzungen führen zu knapper werdenden, nutzbaren Grundwasserdargeboten. Für eine nachhaltige Bewirtschaftung sollen die verfügbaren Grundwasserressourcen je Bewertungseinheit bilanziert werden. Diese werden auf Grundlage der aktuellen Grundwasserdynamik abgegrenzt. In die Abschätzung des (zukünftig) nutzbaren Dargebotes fließen die Grundwasserneubildung, die je nach Klimaszenario gewählt werden kann, und die genehmigten Entnahmen in der Bewertungseinheit ein.


Die Verwaltungsanwendung soll 2026 veröffentlicht werden.

Erfassung hydrogeologischer Kennwerte für das Modellgebiet des geplanten Grundwassermodells Lausitz (sächs. Anteil)

Bearbeitung: LfULG - Stabsstelle Grundwassermodell Lausitz 


Gegenstand des Projektes ist die Erweiterung und Ergänzung der Datenbasis, welche zur Erstellung des Grundwassermodells Lausitz notwendig ist bzw. genutzt wird. Hierfür erfolgt die Digitalisierung der im Archiv des LfULG dokumentierten Wasseranalysen und Primärdaten zu Pumpversuchen und Korngrößenanalysen, welche Rückschlüsse auf die Eigenschaften eines Grundwasserleiters zulassen.


Das Grundwassermodell Lausitz soll als Werkzeug bei der Definition von Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Nutzung des in Zukunft noch verfügbaren Grundwasserdargebots dienen. Es wird  zum Systemverständnis der Grundwasserströme sowie des Stofftransportes beitragen und so eine Steuerung der Grundwasserbewirtschaftung ermöglichen.


Die digitalisierten Daten sollen im Oktober 2025 vorliegen.

 
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